„Gelassenheit kommt vom Lassen" – Warum Fehler ein Zeichen für Fortschritt sind – Interview mit Johanna Niehaus

Shownotes

In dieser Folge spreche ich mit Johanna Niehaus – Psychologin, systemische Beraterin und Therapeutin mit Schwerpunkt positive Psychologie. Johanna lehrt an Universitäten und Hochschulen, leitet ehrenamtlich die Fachgruppe Bildung und Erziehung im Dachverband der positiven Psychologie und weiß aus erster Hand, wie Perfektionismus, Social Media und ein starres Mindset uns im Lernen und im Leben ausbremsen können – und wie wir da wieder rauskommen.

Das erwartet dich in dieser Folge:

  • Warum Perfektionismus der sichere Weg in die Unzufriedenheit ist
  • Wie ein Growth Mindset uns hilft, Rückschläge als Zeichen von Fortschritt zu lesen
  • Weshalb Social Media unser Bild von „perfekt" verzerrt – und was das mit unserem Selbstwert macht
  • Wie Selbstmitgefühl zum Schlüssel für mehr Gelassenheit wird
  • Warum wir schon Kindern einen gesunden Umgang mit Fehlern vorleben sollten

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SHOWNOTES

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Transkript anzeigen

00:00:15: Hallo und herzlich willkommen da draußen zu eurem Lieblings-Podcast.

00:00:18: Hier ist wieder der Fehler Freitag, ich hoffe ihr seid alle gut durch den Sommer und den Spätsommer gekommen weil jetzt ist schon wieder Oktober!

00:00:26: Ich finde das immer Wahnsinn wie das Jahr dahin rast.

00:00:29: und weil jetzt ja auch der Oktober kommt und es so ein bisschen dunkler wird dachte ich okay jetzt muss sich jemanden einladen mit Ausstrahlung, mit Freude, ganz viel Input und ich bin froh dass sie hier ist.

00:00:44: Bei mir ist heute Johanna Niehaus, sie ist Psychologin und Dozentin in dem Masterstudiengang.

00:00:50: Den ich selber beleg die, die mir länger folgen wissen das Und dieser Frau hat es hinbekommen sogar die angewandten Forschungsmethoden mir beizubringen.

00:00:58: Grund genug sie einzuladen.

00:00:59: er muss sich was besonderes können.

00:01:01: Hallo und schön dass du da bist liebe Johanna.

00:01:04: Hallo Holger!

00:01:05: Ich freue mich total hier zu sein.

00:01:08: Stärken wir doch mal, also ich kenne dich.

00:01:10: Ich habe ja die Ehre gehabt bei dir als Schüler im Masterstudiengang zu sein.

00:01:15: aber stelle dich doch mal kurz vor wer bist du was machst du?

00:01:18: Was sollen die Leute über dich wissen?

00:01:20: Ja sehr gerne!

00:01:22: Ich bin Psychologin, systemische Beraterin und Therapeuten.

00:01:25: Und mein Schwerpunkt ist die positive Psychologie.

00:01:28: das eint uns beide ja auch sehr.

00:01:31: die Liebe dazu also die Förderung rund um Gesundheit und Wohlbefinden und vor allem liegt mir da der Bildungs Kontext sehr am Herzen.

00:01:39: Also ich habe an verschiedenen Unis- und Hochschulen gelehrt und auch im Studierendenwerk hier in München gearbeitet In der Beratung und im Coaching mit Studierendern zu vielfältigen Themen rundum lernen.

00:01:54: Und leite mit zwei Kolleginnen ehrenamtlichen Dachverband der positiven Psychologie, die Fachgruppe Bildung und Erziehung.

00:02:02: also es kommt in allen möglichen Kontexten so der Bildungsbereich hoch und das ist mir einfach ein großes Anliegen hier vielleicht für positive Entwicklungen und mehr Wohlbefinden zu sorgen.

00:02:15: Sehr schön!

00:02:16: Das ist ein toller Einstieg weil das Thema Bildung ja auch immer wieder ... im Podcast hier bei uns thematisiert wird.

00:02:22: Und vor allem, weil ja auch Bildung und Fehler so ziemlich nah zusammenhängt.

00:02:26: Fangen wir doch mal ganz einfach an!

00:02:29: Du hast ja jetzt auch viel Erfahrung mit Bildung... ...und mit Weiterbildung, mit Schüler, mit Studierenden.

00:02:34: Was bedeutet für dich Fehler?

00:02:36: Wenn du das Wort Fehler hörst was heißt das für

00:02:38: dich?!

00:02:39: Ja, da regt sich in mir schon so ein kleiner innerer Widerstand.

00:02:45: Als Psychologin ist Sprache ja mein Handwerkszeug und ich finde Fehler schon gleich eine ziemlich hartes Wort irgendwie.

00:02:53: Da denke ich dann gleich an Scheitern und was komplett falsch gemacht zu haben.

00:02:57: Und in jeder Biografie und insbesondere im Bereich rund um Lernen und Entwicklung sind Fehler ja einfach Alltag.

00:03:06: Also lernen bedeutet etwas zu machen, was man noch nicht kann.

00:03:10: Da sind Fehler das Normalste der Welt und genau deswegen ist es bei mir gar nicht mit so einem negativen, negativa Assoziation konnotiert sondern tatsächlich einfach kann auch ein Signal für Fortschritt sogar sein.

00:03:27: Oh, das ist ein schöner Satz!

00:03:28: Ein Signal für Fortschritt.

00:03:30: Wie erlebst du das im Austausch mit Türen?

00:03:32: Wenn ich mich nur z.B.

00:03:33: nehme, ich bin jetzt ... Ich bin vielleicht einer der älteren Schüler in Anführungszeichen.

00:03:39: Aber man versucht ja doch immer gerade wenn es um Uni geht oder wenn's um das Thema Zensuren geht, immer gut dazustehen.

00:03:48: Wie thematisierst Du das?

00:03:49: Gerade wenn Menschen da gibt's diesen schönen Satz nicht immer so perfekt sein wollen?

00:03:54: aber viele wollen das ja und streben auch danach wie?

00:03:57: Wie gehst du damit um mit dem Thema Perfektionismus gerade bei Studierenden oder bei Schülerinnen und Schülern?

00:04:03: Das ist tatsächlich ein ganz häufiges Thema, was mir schon sehr häufig in Beratungen und Coachings begegnet ist.

00:04:11: Das ist ja so die Tendenz, die auch erst mal total nachvollziehbar ist es möglichst gut machen zu wollen und das kann sich auf alle Lebensbereiche erstrecken.

00:04:19: also du hast jetzt grade So, den Klassiker das Lernen und die Klausuren angesprochen.

00:04:24: Aber das kann ja auch bis hin zu.

00:04:26: ich möchte immer eine aufgeräumte und saubere Wohnung haben.

00:04:29: Ich möchte immer ganz schnell auf Nachrichten antworten also alles was möglich ist an Aufgaben möglichst gutzumachen.

00:04:38: Das ist jetzt ein ganz großes Thema.

00:04:40: Im ersten Schritt würde ich da immer mal mich ein bisschen auf Ursachenforschung begeben und schauen, woher kommt denn dabei mir diese Tendenz?

00:04:49: Also es gibt ja einen... ganz guten, positiven, adaptiven Perfektionismus.

00:04:56: Der uns Türen öffnet ja der uns auch zum Wachsen einlädt weil wir irgendwie neues Lernen dadurch und weil wir in wie gutem Kontakt sind mit unseren eigenen Motiven und denken Ja also diese eine Klausur die ist wirklich wichtig für später.

00:05:09: da hänge ich mich jetzt rein.

00:05:10: Da lerne ich meinetwegen auch bis zwanzig Uhr.

00:05:13: dann habe ich dafür später in der Zukunft leichter und das ist ja auch völlig fein.

00:05:18: Aber dann so diese andere Kehrseite, dieses Perfekt um das perfekt sein zu willen.

00:05:24: Also nur noch so zu funktionieren und die Ansprüche zu erfüllen nicht schlechter als eine Eins Null sein zu wollen keine Fehler zu machen.

00:05:33: Das ist dann vielleicht eher der dysfunktionale Teil wo man mal schauen kann Woher kommt das?

00:05:39: Hatte ich ein Elternhaus, die mir das sehr vorgelebt haben in denen solche Sachen wie Sorgfältigkeit, Leistungsfähigkeit sehr hoch angesehen waren oder hatte ich genau das Gegenteil.

00:05:51: Eltern, die da sehr locker und sehr frei waren und habe ich mir vielleicht immer eher so ein bisschen Struktur gewünscht.

00:05:57: Das kann auch gar nichts mit dem Elternhaus zu tun haben und vielleicht eher so im Sinne von leeren Erfahrungen gelegen haben schon mal so die Erfahrung gemacht zu haben Mensch, da bin ich mal durch eine Prüfung gefallen.

00:06:09: Das war richtig unangenehm, da habe ich mich geschämt und das will ich auf keinen Fall nochmal

00:06:13: erleben.".

00:06:14: Und natürlich auch stichwort alles rund um Digitalisierung und Social Media.

00:06:19: was konsumiere ich bei Social Media?

00:06:22: Wo mir eine sehr perfekte Welt als Normalität vorgelebt wird aber gleichzeitig gar nicht gezeigt wird wie viel Aufwand dahinter steckt um dieses perfekste Bild zu suggerieren.

00:06:34: Also was kann alles dazu führen, dass ich so hohe Ansprüche an mich habe?

00:06:39: Das wäre mal der erste Schritt den ich machen würde in dem Bereich.

00:06:42: Ja und während du erzählst das ist ja immer interessant.

00:06:45: also natürlich mache ich den Podcast für alle da draußen.

00:06:47: aber während du erzählt, da hab' ich über mich selbst auch ein bisschen nachgedacht und bei mir war das tatsächlich glaube ich der Grund.

00:06:52: Ich habe zwei sehr erfolgreiche Brüder.

00:06:54: Einer hat einen Doktor eine Formatik der anderes Physiker- und Umweltwissenschaftler und dann vergleicht man sich viel und er kann ja auch dieser diese unheimliche und nämlich hier Druck herkommen.

00:07:05: Nimm uns mal mit ein bisschen in deinen Beratungs- oder in deinem Ausbildungsalltag, ich stelle mir vor die Welt wenn wir sie so erleben ist ja sehr schnell, sehr veränderung passieren sehr schnell.

00:07:20: das ist ja eigentlich tödlich.

00:07:21: wenn du dann auch noch perfektionistisch sein willst weil es ändert sich ganz schnell KI und sowas.

00:07:25: und dann habe ich auch noch den Anspruch an mir dass ich perfekt sein will.

00:07:29: Wie sind so deine ersten Schritte, wie du Leute an das Thema ranführst?

00:07:34: An das Thema Perfektionismus?

00:07:35: oder was sind so deinen ersten Steps?

00:07:37: nicht ganz.

00:07:37: aber nehmen wir uns mal mit auf einen kleinen Weg.

00:07:40: Ja Ich würde sagen, da führt kein Weg dran vorbei dem Drachen in die Augen zu schauen.

00:07:45: Auch wenn es ein bisschen unangenehm ist und ich mache einen Hardcore Reality Check sozusagen.

00:07:53: Weil

00:07:53: nie du schon sagst Perfektionismus ist der sichere Weg irgendwie in die Unzufriedenheit weil es ja eine nach oben offene Richterskala.

00:08:01: man kann immer noch mehr machen immer noch besser sein.

00:08:05: das heißt ich kann eigentlich gar nicht erreichen ich bin nie fertig zur Unzufriedenheit.

00:08:13: Und da würde ich mal so ein bisschen mehr für Differenzierung plädieren, es gibt ja in der Realität nicht nur perfekt und katastrophal sondern es gibt ganz viele Zwischensteps.

00:08:26: Und wo man sich dann mal überlegen kann, mit dem was ich hier gerade ganz perfekt machen will.

00:08:33: Wie viel Einfluss hat diese eine Tätigkeit jetzt?

00:08:36: Also macht die den Unterschied.

00:08:38: oder darf ich vielleicht an dieser einen Stelle auch ein bisschen gelassener sein?

00:08:43: ja Ich finde sowieso Gelassenheit ist eigentlich das schöne Gegenstück zu Perfektionismus.

00:08:52: und Da habe ich mir von der tollen Psychologin Franka Chirotti einen sehr schönen Satz abgeschaut, die immer sagt, Gelassenheit kommt vom Lassen.

00:09:03: Also man muss irgendwas sein lassen und ein bisschen gelassen dazu machen.

00:09:07: Ja,

00:09:08: aber das ist für den Glutenlassen!

00:09:09: Und da kann man dann überlegen was könnte ich sein lassen?

00:09:12: Sind das jetzt überhöhte Ansprüche?

00:09:14: sind das katastrophisierende Gedanken?

00:09:17: ja um vielleicht mit meiner Aufgabe gerade ein bisschen Ja, ein bisschen leichter umgehen zu können.

00:09:25: Und dann gibt es natürlich verschiedene Übungen und Interventionen rund um Perfektionismus, die ich auch gerne in der Beratung mache.

00:09:33: Das ist total spannend!

00:09:34: Ich habe gerade als du erzählt hast, da kam mir die Frage glaubst du das wir oft?

00:09:39: Wenn nicht wir meinen, meine ich allgemein... Die Menschen oder auch die Menschen, die zu dir in die Beratungen kommen einen zu sehr schwarz-weiß Denken haben.

00:09:45: also entweder ich bin total gut und wenn ich nicht so gut bin, bin ich total schlecht.

00:09:52: Kommt das oft vor?

00:09:53: Ja,

00:09:54: das kann ich mir gut sehr gut vorstellen.

00:09:55: Das spielt häufig mit rein.

00:09:57: Das erste was sich jetzt so da in dem Bereich gerade im Kopf hatte war dass mir das viel im Bereich Entscheidungsfindung begegnet.

00:10:05: So den Eindruck das muss jetzt entweder die beste Entscheidung meines Lebens sein oder dann verbau ich mir irgendwas in der Zukunft.

00:10:12: also so ein sehr schwarz-weiß Denken und gar nicht so das Bewusstsein dafür dass egal wie man sich entscheidet Zweifel, man das Beste draus machen kann und gute Wege daraus erfolgen müssen oder können zumindest.

00:10:29: Du hast gerade auch ein ganz wichtiges Thema angesprochen.

00:10:31: du hast gesagt Social Media.

00:10:33: Das fühlt ja also wenn man das mal sieht auf den Kanälen und wo es nicht überall ist in TikTok Es macht ja selten jemanden Video wo der mal seine Schwächen zeigt meistens zeigte das habe ich toll gemacht dass Ist das für dich auch eine Gefahr, die Social Media gerade für junge Menschen, die dadurch natürlich lernen.

00:10:52: okay entweder ich halt damit oder ich fall runter?

00:10:56: Ja auf jeden Fall.

00:10:57: Da sprichst du was ganz Wichtiges an.

00:11:01: Wenn ich mich mit Medienkonsum als Psychologin beschäftige dann ist das erste immer so die Quantität.

00:11:08: wie viele Stunden konsumiert jemand's Social media oder wie viele stunden es jemand vom Bildschirm und um mediensucht dann vielleicht wenns zu viel wird?

00:11:16: Aber ich würde sagen, mindestens genauso wichtig ist die Qualität.

00:11:20: Also was wirklich... Was wird angeschaut?

00:11:23: Welchen Influencern wird gefolgt?

00:11:25: Welches Bild zeigen Sie von der Realität?

00:11:27: Weil was ich als große Gefahr sehe, wir hatten auch früher wenn wir uns tolle Hollywood-Filme angeschauen haben sehr gut aussehende Menschen in super schicken Wohnungen mit irgendwie tollen Karrieren oder so als Vorbilder auf dem Bildschirm.

00:11:44: aber es war jedem bewusst dass das ein fiktionaler Film ist, dass da ein Set-Design dahinter steht.

00:11:50: Dass da Stylisten dahinter stehen.

00:11:53: Da war nicht so schnell dieser Weg, das mit mir selber zu vergleichen.

00:11:57: im echten Leben und jetzt bei Social Media, bei Influencern und

00:12:01: Co.,

00:12:01: die aus ihrem eigenen Wohnzimmer filmen hat man häufig den Eindruck ja, so isst die echte Welt.

00:12:07: Also das sollte meine echte Weltauch ausschauen Und das ist natürlich ein sehr großer Trugschluss würde ich auch sehr hinterfragen, welchen Content ich konsumiere.

00:12:18: bei Social Media.

00:12:19: und Social Media kann was tolles interaktives inklusives sein.

00:12:25: Aber es kann auch so eine Belastung für die Psyche werden.

00:12:31: Ja wir haben das auch bei uns schon in der Familie also doch das jetzt erst neun.

00:12:37: aber man thematisiert das schon weil natürlich auch in den Schulen schon die ersten schon ein Handy haben Und ich glaube, da dürfen wir alle nicht weggucken.

00:12:46: Ich glaube das ist total wichtig dahin zu gucken und da geht es auch nicht darum, wir machen alles richtig oder auch da sind Fehler erlaubt.

00:12:53: aber ich glaube der größte Fehler um in dem Worling zu bleiben ist gar nicht dahinzugucken und sagen ja ist schon so weil du hast gerade was ganz wichtiges gesagt Das sind die Inhalte.

00:13:03: und das Beispiel mit deinem Hollywood-Fan fand ich super Wir das dann verstanden haben.

00:13:09: Aber diese Social Media-Welt, die biemt sich ja in deine Realität, in dein Leben rein!

00:13:14: Genau super wenn ihr da schon irgendwie von klein auf drüber sprecht.

00:13:18: Weil ich glaube auch man kann es gar nicht... Also man kann Kinder oder Jugendliche davor gar nicht schützen.

00:13:23: Es geht ja gar nicht darum, es nicht zu nutzen sondern einen gesunden Umgang damit zu finden.

00:13:30: Das ist ein Superstart in diesem Podcast.

00:13:32: und jetzt komme ich zum zweiten Thema weil ich weiß, weil ich dich halt ein bisschen kenn dass du da mit sehr viel Leidenschaft hinterstehst und weil es auch ein total spannendes Thema ist, aber keine kannst besser erklären als du.

00:13:43: Und zwar ist das das Thema Growth Mindset.

00:13:46: Ich glaube, dass passt sehr gut in die Kategorie Fehler und Fehlerkultur, weil das ja auch viel mit Persönlichkeitsentwicklung zu tun hat.

00:13:56: Aber erzähl du uns doch mal warum ist das Thema für dich so wichtig?

00:14:00: Vielleicht auch vorher noch.

00:14:01: was steckt überhaupt hinter diesem magischen Begriff Growth Mindsets.

00:14:05: Genau, ein ganz wichtiges Thema in der Bildungslandschaft.

00:14:08: Das geht zurück auf Carol Dreck eine Psychologin aus Denford und man könnte sagen das sind so implizite Theorien Annahmen die jeder von uns hat wie er selber funktioniert und ob seine Fähigkeiten, seine Persönlichkeits-Eigenschaften, seine Intelligenz unveränderbar und ganz stabil sind oder ob sie sich eben doch verändern können und entwickeln können.

00:14:32: Also wie sehr glaube ich, dass mein Mindset wachsen kann?

00:14:37: oder inwieweit ist es sehr fix und stabil?

00:14:39: Das ist so der Gegensatz das Fixed Mindset.

00:14:43: Und wir wissen aus viel Forschung, dass ein Gross Mindset uns enorm unterstützen kann beim Lernen.

00:14:51: Es ermöglicht uns konstruktiv mit Feedback umzugehen.

00:14:58: möglicherweise schlechte Noten nicht sofort als selbstwertschädigend wahrzunehmen.

00:15:03: Und das unterstützt uns sehr beim Lernen und bei der Weiterentwicklung, und ich finde es immer... Ich habe da so ein kleines Bild irgendwie im Kopf und ich find's manchmal ein bisschen verrückt wie wir als Erwachsene ticken.

00:15:16: Wie schnell wir manchmal denken okay ja also das kann ich wohl nicht daran bin ich wohl einfach nicht gut Ja?

00:15:23: Und wie anders wir als Kinder funktioniert haben.

00:15:27: Ja, wenn wir dieses klassische Beispiel nehmen ein kleines Baby will laufen wärmen ja kein Kind läuft von heute auf morgen irgendwie super schnell eine Strecke entlang sondern es hangelt sich wo hoch ist plumpst wieder runter es läuft einen Schritt es fällt oben Es läuft erst mit einer Hand nach und nach kannst dann langsam ohne handlaufen und dann vielleicht irgendwann auch mal schneller vorankommen Und mit einem Jahr plus Minus, wo wir laufen lernen würden.

00:15:55: Wir niemals denken wenn wir einen Schritt machen und wieder zur Seite umkippen.

00:16:00: Laufen kann ich wohl nicht?

00:16:01: Ich bin wohl einfach keine Läuferin.

00:16:03: Setzt mich in die Ecke!

00:16:04: Ich glaube es ist mal beim Krabbeln.

00:16:08: Genau, ja.

00:16:09: Würden wir uns alle noch auf ihr Beinen sozusagen fortbewegen.

00:16:14: Gott sei Dank waren wir Krieger früher.

00:16:19: auch hier wieder so.

00:16:20: welche Macht hat Sprache, niemals formulieren wenn irgendwie ein Kind mal umfällt weil es noch nicht gut laufen kann.

00:16:28: Das Kind hat jetzt einen Fehler gemacht oder es ist gescheitert beim Laufen sondern wir würden sagen das Kind lernt halt gerade laufen.

00:16:36: ja es ist im Entwicklungsprozess Und umgekehrt.

00:16:40: dürfen wir uns, glaube ich, davon viel abschauen wenn wir gerade mit Aufgaben beschäftigt sind wo unser Entwicklungsprozess weiter vorangehen darf.

00:16:49: Dass wir ja genau wie wir laufen gelernt haben und daran erinnern dass es ein Prozess ist und das eben auch Fehler und Rückschritte Zeichen dafür sein können dass wir vorankommen

00:17:04: Total spannend und das ist.

00:17:07: jetzt muss ich natürlich die Frage stellen, die mir auf dem Herzen liegt.

00:17:10: Ist das oder ist es für dich wichtig dass das auch in Schulen so als Thema?

00:17:14: Ich habe gerade diese Idee ob das irgendwann mal ein Schulfach wird.

00:17:18: wie brauchen wir das mehr in den Schulen dieses growth mindset?

00:17:23: Ich würde ja sagen, obwohl zumindest das was ich an den Universitäten von der Lehrerinnenbildung mitbekomme.

00:17:31: Das schon sehr verankert ist also Studierende die Lehramtsrecher gerade studieren, die ich jetzt von meinen Beratungen oder auch von meiner Lehre kenne Die sind Gott sei Dank alle in Gross Mindset inzwischen geschult und es finde ich eine ganz tolle Entwicklung.

00:17:48: Und ich kenne auch vereinzelt Lehrerinnen, die ganz toll und sehr engagiert sind.

00:17:53: Auch mit den Kindern schon darüber sprechen wie lernt man überhaupt?

00:18:00: Wie kann man vielleicht mehr Anstrengung und den Prozess, den jemand hinter sich hat, dafür mehr den Fokus darauf legen als dann letztendlich auf das Ergebnis oder die Note, die dabei herauskommt?

00:18:16: Aber ich würde dir völlig recht geben, das darf gerne noch weiter verbreitet sein.

00:18:22: Aber alles in allem wenn man die auch so zuhört ist es alles auch damit verbunden dass sich ein gutes Selbstmitgefühl habe also einen guten Kontakt zu mir und das ist der dritte Aspekt den also Perfektionismus Growth Mindset aber da gehört ja auch so ein bisschen Selbstwertgefühl dazu

00:18:41: Ja Exakt.

00:18:42: Also wenn man merkt, ach manchmal bin ich vielleicht ein bisschen streng mit mir und mein Gross Mindset könnte noch ein bisschen größer ausgebildet werden dann ist selbst mit Gefühl wie du sagst the way to go.

00:18:54: Und auch hier wie immer es starte so ein bisschen mit der eigenen Reflexion darüber Wie gehe ich denn eigentlich mit mir um?

00:19:02: Ja also wie spreche ich?

00:19:05: vielleicht ja auch nur still im Kopf, aber in welchem Tonfall?

00:19:08: mit welchen Formulierungen?

00:19:11: wie sehr verurteile ich mich wenn ich etwas falsch gemacht habe.

00:19:15: Wie sehr verteidige ich meine eigenen Grenzen?

00:19:19: Meine eigene Bedürfnisse?

00:19:21: und wenn man sich das mal so vor Augen führt und dann den Perspektivwechsel macht und sich überlegt Würde sich eine andere Person, wenn ich sie exakt so behandle wie ich mich behandle im exakt gleichen Tonfall mit ihr spreche genauso mit ihren Grenzen und Bedürfnissen umgehe wie ich mit meinen Umgehen würde Sie sich irgendwie ja als unhöflich behandelt fühlen.

00:19:47: Und wenn die Antwort Ja ist dann ist das auch ein Zeichen dafür dass ich vielleicht etwas mit fühlen damit mir selber sein darf weil Letztendlich sind wir die einzigen Menschen, die es mit uns selber ein ganzes Leben lang aushalten müssen vom ersten bis zum letzten Tag.

00:20:03: Und gerade irgendwie in schwierigen Phasen finde ich immer wieder das Selbstmitgefühl eine ganz große Stütze sein kann.

00:20:12: Es gibt so vieles was wir nicht kontrollieren können was außerhalb von unserem Einflussbereich liegt aber wie wir mit und selber umgehen Das ist immer etwas was wir in der Hand haben.

00:20:24: Ist das etwas, Johanna was wir auch ein Stück weit?

00:20:29: Vielleicht auch in der... In unserer Kindheit oder in meiner Kindheit existierten immer so Weltbilder wie Selma schon höflich zu den anderen.

00:20:38: Stell dich, stell deine Anliegen hinten an.

00:20:43: Sei nicht immer der, der als Erster redet.

00:20:45: also sind wir auch einen Stück weit dazu erzogen worden mehr nach außen zu gucken und haben dann auch verlernt in uns reinzufühlen ein stückweit.

00:20:56: Das kann jetzt eine Hypothese sein, die ich mir sehr gut vorstellen kann.

00:21:00: Also das Selbstmitgefühl kommt so ein bisschen aus der buddhistischen und östlichen Tradition heraus wo es ganz selbstverständlich ist dass sich mit mir selber genauso wie mit allen anderen Lebewesen mit führend bin.

00:21:13: Ich habe auch den Eindruck in unserer westlichen Welt ist Mitgefühl, was man für andere hat.

00:21:20: Aber wenn man sich irgendwie zu sehr selbst in den Mittelpunkt stellt dann läuft man immer gleich so ein bisschen irgendwie Gefahr, weil sie nicht selbstzentriert zu sein.

00:21:29: oder ich erlebe ganz häufig dass Menschen es mit Selbstmitleid verwechseln, was was ganz anderes ist und gar nichts damit zu tun hat.

00:21:40: Und ja, ich glaube schon da dürfen wir auch vielleicht in der Erziehung mehr Fokus drauf leben.

00:21:46: Wenn wir jetzt noch mal zum Anfang des Podcasts gehen?

00:21:49: Wir gehen nochmal zum Perfektionismus das ist ja auch... wenn ich so mal auf meinen Beispiel nehme, mit meinem Brüdern Perfektionismus ist es immer eine Erwartung die immer aber auf Außen referenziert.

00:22:00: Also klar eine Erwartung an mich, aber ich gucke nach außen, ich guck in Social Media und dann ist das selbst Mitgefühl oder wie du sagst die buddhistischen Weisheiten Meditationen und bei sich zu sagen Ist das der Schlüssel zu einem gelassenderen Leben?

00:22:15: Oder ein Schlüssel

00:22:18: Das hast du schön formuliert, ein Schlüssel zum gelassener Leben.

00:22:21: Ja ich würde sagen ja das kann dann sehr guter Schlüssel sein.

00:22:26: wahrscheinlich muss man für sich selber rausfinden was der eigene Schlüssel ist der am besten den Schloss passt.

00:22:34: Aber so sich zu überlegen, was habe ich selber in der Hand?

00:22:39: Was ist in meinem Einflussbereich und was kann ich denn damit gut bewirken.

00:22:43: Und dann immer von sich selber auszugehen und auch eben erst mal mit sich als Person mitführend zu seinem ersten Schritt das glaube ich kann ein ganz toller Schlüssel sein.

00:22:54: ja Also, Lust.

00:22:57: noch eine andere Sache.

00:22:58: Eine Übung die ich Richtung Schlüssel zur Gelassenheit manchmal mache, die ich nämlich da war.

00:23:03: Klar!

00:23:03: Brauchst du damit?

00:23:04: Sehr gut, Schande!

00:23:08: Also ich weiß nicht, wie es dir geht.

00:23:10: Manchmal hat man ja so den Eindruck, naja, ich bin einfach nicht die gelassenste Person.

00:23:14: Ich möchte jetzt das vielleicht gerade lernen aber meine Grundeinstellung nuniert ein bisschen anders.

00:23:20: und dann kann man sich mal überlegen wer ist denn mein Vorbild an Gelassenheit?

00:23:25: Also wen kenne ich in meinem privaten Umfeld?

00:23:29: Ach, die ist vielleicht ein bisschen leichter lockerer nimmt und was könnte ich mir von dieser Person abschauen?

00:23:35: Und dann fake it till you make it in der nächsten Stresssituation mal kurz zu überlegen.

00:23:40: Wie würde denn Sophie an dieser Stelle vielleicht agieren?

00:23:45: und ich spiele dann mal kurz Sophie oder auch wenn mir da vielleicht niemand in meinem Umfeld einfällt mit dem ich mich gut identifizieren kann Was gibt es denn vielleicht in Büchern, die ich gelesen habe?

00:23:58: In Serien oder Filmen, die Ich angeschaut habe für fiktionale Charaktere.

00:24:02: Die da ein Vorbild sein könnten und mich so ein bisschen auf meiner Reise zu mehr Gelassenheit unterstützen können.

00:24:10: Total schön!

00:24:11: Und der Moment passt wunderbar weil jetzt kann ich mal einen das mache ich nicht immer aber wenn's gut passt Ein Buchtipp los werden und zwar ist Es Das buch die Seele will frei Sein von Michael A Singer Eine Reise zu sich selbst habe ich gelesen ist wunderbar kommt sehr aus dem was du gesagt hast auch dieses innerlich Bewusstsein in sich selbst und Ich hab mir jetzt sogar das Tagebuch von ihm gekauft also mal als kleiner Tät weil ich glaube dass was Du gerade gesagt hast es sehr wichtig.

00:24:39: Ich glaube, dass Gelassenheit gerade in einer Zeit die immer stressiger wird Total wichtig ist.

00:24:46: aber Du hast auch Bücher geschrieben ein Buch Zwei Bücher, ich bin selber jetzt.

00:24:54: Ich

00:24:55: habe ein Seminarhandbuch geschrieben wie man mehr Gesundheit und Wohlbefinden im Lehr- und Studium fördern kann.

00:25:04: das war ein wissenschaftliches Projekt an der Universität Bamberg.

00:25:08: da hatten wir ein ganz tolles PIER-Beratungsprojekt.

00:25:11: Wir haben Psychologiestudierende ausgebildet mit kleinen Ausbildungsseminaren, die dann Lehramtsstudierenden beraten haben also PIER to PIER Beratung und mit den Themen wie kann ich mehr Gesundheit und mehr Wohlbefinden fördern?

00:25:26: Weil wir wissen dass das Lehramt Studium ja ein sehr stressiges sein kann und die psychische Belastungen von angehenden LehrerInnen hoch sein können und auch der Beruf später fordern sein kann.

00:25:39: Und wenn wir hier rund um positive Psychologie und wohlbefinden sprechen, dann glaube ich müssen wir bei den Lehrkräften die dann ja die Vorbilder für die Kinder sind anfangen.

00:25:52: Total wichtig!

00:25:52: Wir hatten auch schon die eine oder andere Lehrkraft, wir hatten auch Schüler schon bei uns und ihr braucht jetzt keine Angst haben.

00:25:57: Wo finde ich das Buch?

00:25:58: Jetzt habe ich das gar nicht gehört.

00:25:59: Packen wir alles in die Schonennots und da findet ihr alles was es über Johanna Zu finden gibt, aber wir sind noch nicht am Ende weil das ist so spannend und interessant.

00:26:08: Und ich habe natürlich noch eine Frage.

00:26:10: Wir haben jetzt ganz viel über Fehler gesprochen.

00:26:12: Gibt es in deinem Leben ein Fehler wo du jetzt sagen würdest okay rückwirkend bin Ich da sogar dankbar für.

00:26:23: Also mir fallen da jetzt als erstes auch so ein paar, eine Reihe von Entscheidungen ein.

00:26:28: Vielleicht rund um Umzüge oder berufliche Weiterentwicklungen die am Ende nicht so gelaufen sind wie ich es mir gewünscht hätte oder wie ich mal dachte dass das gut wird oder wo ich dann auch vielleicht mal Entscheidungen zurückrevidiert habe.

00:26:44: und ja... Ich glaube, Rückwirkung kann ich da sehr viel ableiten was ich gelernt habe.

00:26:51: Also alleine selbst wenn es auch so eine Erkenntnis ist wie ja dann hat man sich für Wohnort XY entschieden und das lief nicht gut, dann ziehe ich wieder zurück oder dann mache ich... Dann kann ich Entscheidungen umkehren.

00:27:04: oder man kann auch wenn's mal Phasen sind die vielleicht nicht ganz laufen wie man möchte gut damit umgehen oder Wege für sich finden.

00:27:13: Da hab' ich auf jeden Fall viel darüber gelernt.

00:27:17: Aber ich würde auch gerne noch dazu sagen, vielleicht falls damit irgendjemand andocken kann und vielleicht gerade in der eigenen Umbruchsphase ist.

00:27:27: In der Phase direkt fühlt sich's nie so an!

00:27:30: Also dann ist es einfach unangenehm und schwierig und man denkt sich ja was soll ich denn jetzt daraus lernen?

00:27:38: Genau da kann das Leben immer nur in der Retrospective eingeordnet werden.

00:27:44: Sehr sehr schön.

00:27:46: Abschließend noch eine Frage und zwar ein kleiner Tipp, vielleicht auch.

00:27:50: Wie gehst du denn persönlich mit Fehlern?

00:27:52: Und gibt es da eine Strategie?

00:27:53: Bist du jemand ... Ich rufe meine Eltern an, ich spreche mit Freunden... Ich mach das mit mir in der Stille aus!

00:28:01: Wie macht Johanna Niehaus das wenn sie merkt, oh, hat sein Fehler gemacht.

00:28:05: Ja, ähm doch ich glaube, ich brauch schon immer ein bisschen mein soziales Netzwerk.

00:28:11: also ich sprech grundsätzlich oder vieles, was mich bewegt mit lieben Menschen darüber.

00:28:17: Und ich finde so eine Perspektive von außen hilft total um es auch mal selber einschätzen zu können.

00:28:22: also genau Wie ist das denn zu diesem Fehlage kommen?

00:28:27: Also was war da mein Anteil?

00:28:28: Was sollte ich das nächste Mal besser machen?

00:28:29: ja aber vielleicht auch Sachen die gar nicht in meiner Hand lagen.

00:28:33: wie hilft es mir ist das zu akzeptieren?

00:28:35: Da haben meine Freundinnen und Familie immer sehr hilfreiche Tipps.

00:28:40: Aber mir hilft auch tatsächlich sehr viel so rund um Journaling und aufschreiben.

00:28:46: Also wenn mich irgendwie was umtreibt, das alles mal aus Papier zu geben und so expressive Schreiben ist rauszulassen gerne danach auch wirklich wegschmeißen.

00:28:55: So, wenn man es dann irgendwie abgeben möchte damit es eigentlich mehr länger belastet.

00:29:00: Das ist etwas, was bei mir auch ganz gut funktioniert.

00:29:03: Das war übrigens ein super Tipp zum Schluss noch gewesen.

00:29:06: dass mache ich nämlich jetzt in meinem.

00:29:08: Das ist so ein Tagebuch, was ich dafür... das hilft wirklich.

00:29:11: Man denkt manchmal gar nicht, was es befreit, wenn man Dinge aus seinem Kopf rausschreibt?

00:29:15: Ja

00:29:16: genau, vom Kopf in die Hand und dann verlässt du so'n bisschen den Geist, dass tut gut.

00:29:23: Jetzt sind wir schon kurz vor Ende!

00:29:25: Das war mega Podcast aber wir geben dir natürlich noch die Chance.

00:29:30: Du hast jetzt dreißig Sekunden, jetzt darfst du allen Leuten daraus sagen Was is deine wichtige Botschaft Und wie können die Leute dich erreichen?

00:29:38: und warum sollte einer da draußen jetzt zum Beispiel sagen, vielleicht lasse ich mich von Johanna auch beraten.

00:29:44: Du hast ja so eine Marketing-Slot sozusagen.

00:29:47: Den kannst

00:29:47: du füllen

00:29:48: musst du nicht ganz Füllen wie du magst!

00:29:51: Ja, vielen Dank für die Gelegenheit.

00:29:53: Wie du weißt tue ich mich mit Marketing oder Selbstdarstellung immer ein bisschen schwer.

00:29:58: das ist nicht mein Lieblingsthema aber ich kann auf jeden Fall sagen dass es mir einen sehr am Herzen liegt zu diesen Themen die wir jetzt hier heute auch besprochen haben zu arbeiten gerne auch mit jungen Leuten die in ihrer Entwicklung sind und wer Lust drauf hat Rund um Persönlichkeitsentwicklung, Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden mit mir zu arbeiten.

00:30:21: Sei es in der Einzelberatung oder auch gerne Workshops für Studierende, Promovierende rund um Perfektionismus im Poster-Syndrom & Co.

00:30:31: Der findet mich über meiner Homepage johannaminusneahaus.de.

00:30:36: Sehr sehr schön!

00:30:37: Und ihr seid es gewohnt und wisst alles packen wir in die Show Notes Alles wie ihr Johanna findet was ihr alles anbietet.

00:30:45: Es lohnt sich auf jeden Fall, auf die Homepage zu schauen und auch das Buch packen wir rein, das zu lesen.

00:30:51: bei all den vielen Lehrern und Lehrern, die mir immer wieder schreiben, die ja auch dem Podcast hören.

00:30:55: Hoffe ich dass ihr da total inspiriert seid!

00:30:59: Das war's für heute.

00:31:01: Wir sehen uns im November wieder.

00:31:02: Und nein Ich werde das Wort Weihnachten noch nicht in den Mund nehmen Auch wenn November schon echt gut vorangeschritten ist.

00:31:10: Aber ich hoffe Ihr genießt jetzt den goldenen Oktober Und ihr kennt das, wenn euch der Podcast gefallen hat.

00:31:16: Dann empfehlt ihn weiter!

00:31:18: Wenn nicht schreibt mir unter infoatheulgergötze.de was gefehlt hat.

00:31:23: Wenn ihr auf den neuesten Stand bleiben wollt über mein Buch ist fast finalfertig das Kinderbuch die Termine wann ihr mich auf der Bühne sehen könnt dann könnt ihr das alles auch in dem Newsletter erfahren.

00:31:33: denen packen wir euch auch in die Shownot.

00:31:35: da könnt ihr euch auch zusätzlich das fünf Tage Fehler freunde Power Paket sichern.

00:31:41: Das war's, Johanna.

00:31:42: Ich wünsch dir auch einen schönen Oktober.

00:31:44: Toll, dass du da warst!

00:31:45: Hat mir sehr viel Spaß gemacht.

00:31:46: Vielen lieben Dank und dann bleibt mir nichts zu sagen, dass ich raus bin.

00:31:51: Danke, dass ihr mir weiterhin treubleibt.

00:31:52: Danke das ihr zugehört habt und wir erinnert uns

00:31:55: im November wieder.

00:31:55: Schöne Zeit hier, Johana.

00:31:57: Tschüss hat mich sehr gefreut, hier sein zu können.

00:32:00: Und bis dann.

00:32:01: Tschüß.

00:32:03: Ciao.

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